Der Zug blieb stehen

 

Im Jahre 1945, vor 75 Jahren, ging der 2. Weltkrieg zu Ende. Die letzten Monate und die darauf folgende Zeit brachten noch großes Elend über die Menschen. Das Buch "Der Zug blieb stehen – Gedächtnisprotokolle von Kriegskindern“ beschreibt dies mit eindringlichen Worten, illustriert mit aktuellen Bildern der Erzählenden.

 

Texte und Bilder des Buches sind auf großformatigen Fahnen als Ausstellung konzipiert. Diese Ausstellung war schon einmal zu sehen und wird nunmehr in Erinnerung an damalige Ereignisse wiederholt. Das sind insbesondere die Angriffe auf Nürnberg am 02. Januar, auf Dresden am 13. Februar und auf Würzburg am 16. März 1945.

Die Ausstellung soll auch dazu anregen, sich mit der Geschichte zu befassen, sowohl der eigenen als auch der Deutschlands und ganz Europas. Sie ist gleichfalls eine Aufforderung auf Hass und Vergeltung zu verzichten und uns gemeinsam um eine von gegenseitiger Achtung getragene zukunftsfähige Gemeinschaft unserer Völker zu bemühen.

Am Donnerstag, 02. Januar 2020 um 19:00 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie Röver eröffnet. Sie ist vom 03. bis 12. Januar täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Danach sind die Öffnungszeiten bis 16. Februar 2020 jeweils Samstags und Sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr. Auf Anfrage und für Gruppen sind darüber hinaus weitere Öffnungszeiten möglich.

 

Im Rahmen der Gesprächsreihe “Sonntags Bei Uns“ findet am 12. Januar 2020 um 11:00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung mit anschließender Diskussionsrunde statt. Daran kann jeder teilnehmen und ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.