Exlibris und anderes

 

Mit der Verbreitung des Buchdrucks entstanden neben den Klöstern auch beim Adel und wohlhabendem Bürgertum Bibliotheken als Prestigeobjekt. Dem Wunsch die eigenen Bücher zu kennzeichnen kam man zunächst mit Stempeln nach. Doch bald wurden von Künstlern zusammen mit dem Auftraggeber charakteristische Kleingrafiken erarbeitet, die auf der Innenseite des Bucheinbandes oder den ersten Seiten des Buches eingeklebt wurden. So war erkennbar, dass sie aus dem Buchbestand "ex libris" eines Besitzers stammten.

 

Die Techniken der Exlibris waren vielfältig und die Motive nahmen meist Bezug auf den Eigentümer, zum Beispiel Wappen, Beruf, Eigenheiten, Vorlieben, Portraits, Namen, aber auch allegorische Darstellungen und vieles mehr, ähnlich wie bei Epitaphien. Exlibris sind so vielfältig wie Menschen.

 

Heute finden Exlibris andere Verwendungen, als individuelle Einladung zu Festen, als Orginal oder Kopie. Anschließend können sie nach Geschmack gerahmt als Wandschmuck dienen. So ist es auch eine schöne Erinnerung an dieses besondere Ereignis.

 

Man kann Exlibris sammeln. Es lässt sich nahezu alles sammeln, klassisch sind Briefmarken, aber auch Enten, Frösche, Spiegel, Flaschen, Seifenstücke, Krimskrams jedweder Art. Beispiele und Anregungen sind in der Galerie Röver zu finden.

 

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