Uwe Schein

"Schein-Zeichnungen"
Tuschezeichnungen auf Papier
15.11.2002-12.01.2003

In der Galerie Röver zeigt Uwe Schein Tusche-Zeichnungen, die schwerpunktmäßig in den letzten Jahren, einige aber auch schon vor zwei Jahrzehnten, zum Teil aber auch erst vor wenigen Tagen entstanden sind.
Schein wurde 1950 in Heidenheim geboren Er arbeitete als Farbentiefdruck-Retuscheur, bevor er an der Hochschule der Künste in Berlin in den Fachklassen für Malerei bei den Professoren Peter Janssen, Klaus Fußmann und Raimund Girke studierte. Bei letzterem wurde er 1976 Meisterschüler.
Die meisten der ausgestellten Arbeiten erscheinen auf den ersten Blick als abstrakte Strukturen, sie erschließen sich jedoch bei längerem Hinsehen als verschlüsselte Wahrnehmungen, die dem Betrachter vielfältige Anregung und Spielraum für eigene Auslegungen bieten.
Einige kleinformatige Arbeiten befassen sich mit dem Phänomen "Zeit" auf mehreren Ebenen. Nicht nur, dass die akribische "Erschaffung" jeder einzelnen dieser Zeichnungen bis zu einigen Monaten dauerte, auch der Zeitraum von rund zwanzig Jahren, über den sich Schein mit diesem Thema befasst, die Zerlegung der Zeit in "Zeitatome" zeigt die tiefgehende Auseinandersetzung mit dieser Frage.
Südlicher Baum
Dunkler Baum
Sturmbaum
Die Rolex ist weg
Mein Kampfhund
Weiss der Geier
Sommer 95 / I
Sommer 95 / II
Geordnetes Chaos
Andere Gedanken
Struktur
Cafe Schnapsnase

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