Informationen über die Galerie und ihre Künstler
Zur Galeriegeschichte
Schon die Eltern der
Galeristen hatten in den 40er Jahren freundschaftliche Kontakte zu Künstlern in
Franken, wie z.B. Heiner Dikreiter, Gerhard Oberländer, Luis Rauschhuber.
Arbeiten dieser Künstler befinden sich seitdem im Besitz der Familie.
Die Galeristen verkehrten in
Düsseldorf in den Kreisen der Kunstakademie. Sie begegneten fast täglich
Künstlern wie Norbert Tadeusz, Günther Uecker, Anatol, Jörg Immendorf, Joseph
Beuys, Reiner Ruthenbeck und vielen anderen. Zur gleichen Zeit studierten dort
Peter Angermann, Robert Hartmann, Rainer Zitta, um nur einige aus dem
fränkischen Raum zu nennen.
Die Galerie wurde 1989
eröffnet. Alte Kontakte zur Kunstszene im Rheinland wurden aufgenommen. Aus
Berlin und Norddeutschland, aber auch aus dem Ausland stießen neue Künstler
hinzu. Selbstverständlich finden auch fränkische Künstler in der Galerie einen
Ausstellungsort für ihre Arbeiten.
Programm
Den Schwerpunkt bilden
zeitgenössische Arbeiten sowohl junger als auch etablierter KünstlerInnen. Bei
der Auswahl wird auf die Behandlung zeitgemäßer inhaltlicher Themen mit einer
gesunden Mischung aus Kritik, Ironie und Humor Wert gelegt unter Bevorzugung
gegenständlicher gegenüber abstrakten oder dekorativen Arbeiten. Die
verwendeten Techniken spielen dabei eine untergeordnete Rolle.
Die Galerie hat 80 qm
Ausstellungsfläche und einen Garten mit 200 qm Grundfläche, der ebenfalls für
Ausstellungszwecke oder anderweitige Aktionen genutzt werden kann. Ein
Gewölbekeller mit 30 qm ist für Lesungen, Musikdarbietungen und gesellige
Veranstaltungen geeignet.
Künstler mit
Einzelausstellungen
* Christel Bak-Stalter, Homburg
* Ralf Bergner, Berlin
* Jochen Bögl, Nürnberg
* Hanna Böhl, Würzburg
* Michael Bry, Murtosa
* Frank Brückner, Berlin
* Funny van Dannen, Berlin
* Artur Dieckhoff, Hamburg
* Santiago Fuchs Ruiz, Tarragona
* Ulrich Görtz, Köln
* Robert Halamicek, Fürth
* Blalla W. Hallmann
* Robert Hartmann, Düsseldorf
* Frank Herzog, Köln
* Annette Horn, Nürnberg / Lancashire
* Juri Ilin-Adaev, Moskau
* Franz U. Janetzko, Fürth
* Joseas, Berlin
* Johannes L.M. Koch, Niederlindach
* Anja Kunz, Nürnberg
* Markus Lenzen, Köln
* Paul Maar, Bamberg
* Heiko Marenda, Nürnberg
* Agata Norek, Kattowitz
* Bernd de Payrebrune, Nürnberg
* Annette Pfau von den Driesch,
Mainz
* Gerlinde Pistner, Nürnberg
* Rüdiger Preisler, Berlin
* Ranil Ranasinghe, Nürnberg
* Marie Ruppel-Weiland, Karlsruhe
* Dashdemed Sampil, Ulan Bator
* Uwe Schein, Nürnberg
* Anders Theorell, Nürnberg
* Klaus J. Theuerkauf, Berlin
* Heinz Thurn, Nürnberg
* Giovanni Vetere, Eitorf
* Herbert Voll, Nürnberg
* Franz Vornberger, Nürnberg
* Willy Weihreter, Nürnberg
* Gerd Weiland, Obermirsbach
* Gesa Will, Nürnberg
* Bernard Woschek
* Ulrike Zilly, Düsseldorf
* Reiner Zitta, Altdorf u.a.
Lage
Die Galerie ist nur 10 Minuten
vom Zentrum Nürnbergs, dem Hauptmarkt, entfernt. Von hier führt der Fußweg
flussabwärts an der Pegnitz entlang, am Kettensteg, Deutschlands erster Stahl-Hängebrücke,
vorbei und durch das "Hallertürlein" in der Stadtmauer zur
Hallerwiese, dem Austragungsgelände für die Wettbewerbe der Bogenschützen im
Mittelalter. Eine Einfahrt in die Pegnitz vor dem Großweidenmühlsteg diente
früher als Pferdetränke. Hier hat schon Dürer die ersten Landschaftsbilder,
z.B. die "Weidenmühle" gemalt.
Nach 150 Metern, vorbei an
zwei alten Wassermühlen liegt die Galerie unmittelbar an der Pegnitz. Hier
zweigt der Weg ab zum Johannis-Friedhof mit den Gräbern von Albrecht Dürer, Adam
Kraft, Veit Stoß, Ludwig Feuerbach und anderen berühmten Nürnbergern und zu den
barocken Hesperidengärten.